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» Rückkehr nach zwei Jahren


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Im neuen Outfit und technisch überholt präsentiert sich
die Zlin Z-43 der Fliegerschule Rudolstadt e.V.
vor dem Heimathangar.
Foto: Andreas Abendroth


Text und Fotos: Andreas Abendroth


Flugzeugtaufe fand am 29. April auf dem Verkehrslandeplatz
Rudolstadt-Groschwitz statt


Rudolstadt. Eine Dame hat wieder ihren Weg zurück auf den Heimatflugplatz Rudolstadt-Groschwitz gefunden. Ihr Name: Zlin Z-43. Von Freunden und Bekannten wird sie liebevoll FOX GOLF gerufen. Eigentlich ist ja die richtige Kennung "D-EWFG".

Zwei Jahre war das Reiseflugzeug des tschechoslowakischen Herstellers Zlínská Letecká Akciová Společnost fern der Heimatstadt Rudolstadt. Es wurde in einer Flugzeugwerft einem Facelifting unterzogen. Genauer gesagt, technisch komplett überholt. „Die Maschinen wurden bis 1981 in Serie gefertigt. Die vielen Jahre und die unzähligen Flugstunden machten eine Generalüberholung notwendig“, berichtet Werner Tommek, Chef des Vereins Fliegerschule Rudolstadt.

Aus den Tragflächen wurden Beulen entfernt, das Cockpit und die Instrumente, das Fahrwerk und vieles, vieles mehr überholt. Der Motor wurde ausgetauscht, eine neue Luftschraube montiert. Zum Schluss erhielt die Dame noch ein neues, farbiges Kleid. Sie erstrahlt jetzt in blau und orange. „Natürlich kann sich ein Verein solch eine Generalüberholung nur schwer selber leisten. Deshalb haben wir mit einem regionalen Kreditinstitut einen Partner gefunden, der uns dabei finanziell großzügig unterstützt hat“, so Tommek.

„Sie sieht jetzt viel schöner aus. Das Blau wirkt frischer als das ehemalige Schwarz“, betont auch Vereinspilotin und Schatzmeisterin Katrin Kuhles.

Am Samstag, 29. April 2017 stand die Lady Fox Golf im Mittelpunkt von Interessierten und Flugsportlern. Die Zlin wurde offiziell übergeben und getauft. Danach hob sie in die Lüfte über die Schillerstadt ab.

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» Ausgezeichneter Sportpilot:
Rudolstädter Werner Tommek erhielt Goldene Ehrennadel


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Der Rudolstädter Fluglehrer Werner Tommek


Text und Fotos: Andreas Abendroth


Der Rudolstädter Werner Tommek ist Sportpilot aus Leidenschaft. Begonnen hat alles 1965 mit dem Segelflug am Flugplatz in Rudolstadt-Groschwitz. Später kamen noch die Pilotenlizenz für Motorflugzeuge, die Kunstflugberechtigung und die Lehrberechtigung als Fluglehrer dazu.

Der Sportpilot flog, als Absetzpilot für Fallschirmspringer in Gera, eine Antonow AN-2, gründete mit Mitstreitern vor 17 Jahren den Verein „Fliegerschule Rudolstadt“. Fliegerisch ist seine Leidenschaft derzeit der Motorkunstflug. Darüber hinaus engagiert sich der 68-Jährige als Leiter der Sportfachgruppe Motorflug beim Luftsportverband Thüringen, setzt sich als stellvertretender Vorsitzender der Bundeskommission Motorflug beim Deutschen Aero Club für die Belange der Piloten ein.

Besonders ans Herz gewachsen ist ihm der Verkehrslandeplatz in Rudolstadt-Groschwitz. „Von 1978 bis 1990 war der Platz gesperrt. Nach der Wende wurde er von uns Piloten wieder eröffnet. Und heute würde ich es begrüßen, wenn der Flugplatz ein Zuhause für alle Sparten des Flugsportes wäre“, betont Tommek.

Für sein ehrenamtliches Engagement und seine über 25-jährige Tätigkeit als Fluglehrer, wurde ihm jetzt die Goldene Ehrennadel des Luftsportverbandes Thüringen verliehen. Die Ehrung nahmen der Präsident des LSV Thüringen, Bernd Pulzer und der Generalsekretär des DAeC - Deutscher Aero Club, Udo Beran vor.

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» Tag der offenen Tür auf dem
Verkehrslandeplatz Rudolstadt-Groschwitz


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Fliegerschule Rudolstadt


OKTOBER 2015

Text und Fotos: Andreas Abendroth


Rudolstadt:
Die Fliegerschule Rudolstadt e.V. hatte zum Tag der offenen Tür auf den Verkehrslandeplatz Rudolstadt-Groschwitz eingeladen. Hunderte Interessenten kamen, um sich über das Fliegen zu informieren. Vorgestellt wurden die Luftsportbereiche Motorflug, RC-Modellflug, Fallschirmspringen und Ultraleichtflug.

Mehr Fotoeindrücke unter: http://www.meinanzeiger.de/saalfeld/vereine/fotos-vom-tag-der-offentuer-auf-dem-flugplatz-rudolstadt-groschwitz-d53817.html

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» Immer mehr Thüringer lernen
für private Pilotenlizenz


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Nico und Peggy sind noch zu jung für eine private Fluglizenz.
Das Interesse an Flugzeugen ist dennoch groß.
Foto: Peter Riecke


SAMSTAG, 30. JULI 2011

Beitrag geschrieben von: dapd


Das Interesse am Erwerb privater Pilotenlizenzen in Thüringen steigt. Seit 2007 hat sich die Zahl der Flugschüler deutlich erhöht, teilte das Landesverwaltungsamt in Erfurt mit. Im vergangenen Jahr haben demnach 272 Teilnehmer die Kurse der landesweit 16 Flugschulen besucht.

Erfurt. In Thüringen besitzen derzeit 962 Menschen eine Pilotenlizenz. Die Zahl der landesweit zugelassenen Privatflugzeuge und bestandenen Lizenzprüfungen sei indes nur schwer zu ermitteln, sagte eine Behördensprecherin. Die Zahl der Flugbewegungen auf den acht Verkehrs- und elf Sonderlandeplätzen des Landes nimmt indes ab. 2010 wurden nur noch 123.766 Starts und Landungen von Privatflugzeugen registriert, also rund ein Sechstel weniger als im Vorjahr. Darin nicht inbegriffen ist der internationale Verkehrsflughafen Erfurt, der keine differenzierten Zahlen für Privatflugzeuge ausweist. Ein Grund für den Rückgang dürfte der kontinuierlich sinkende Zulauf des Thüringer Luftsportverbands sein. Während er vor zehn Jahren nach eigenen Angaben noch rund 1200 Mitglieder zählte, sind es inzwischen nur noch knapp 1000 - Tendenz weiter sinkend. Präsident Georg Graven führt dies vor allem auf das wachsende Durchschnittsalter der Mitglieder und fehlenden Nachwuchs zurück. Graven zufolge sind Sportpiloten für einen Großteil der Privatflüge in Thüringen verantwortlich. Auch an Stellplätzen für ihre Flugzeuge mangele es in Thüringen nicht, sagte Graven: "Da haben wir mehr als genügend." Die Gebühren für diese Stellplätze ergäben sich aus den jeweiligen Satzungen der Luftsportvereine. Als Orientierungswert diene der örtliche Mietspiegel.

In Sachsen-Anhalt ist Magdeburg führend
In Magdeburg starten und landen mehr Privat- und Geschäftsflugzeuge als auf anderen Flugplätzen in Sachsen-Anhalt. Nach rund 30.000 Flugbewegungen 2009 und 2010 erwartet die Betriebsgesellschaft in diesem Jahr ein Plus von fünf Prozent. Nach einem Rückgang auf 24.500 Flugbewegungen 2010 zeigt sich der vor allem von Sportfliegern genutzte Flugplatz Halle/Oppin ebenfalls optimistisch. Bis Ende Juni waren dort bereits 15.383 Starts- und Landungen registriert worden. Eher bescheiden sehen dagegen die Zahlen des Airports Leipzig-Halle an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen aus. Nach 978 Flugbewegungen von Privat- und Geschäftsfliegern 2010 waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 750. Insgesamt 9.000 Mal starteten und landeten Kleinflugzeuge 2010 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden bereits 5.000 Flugbewegungen in diesem Segment gezählt.

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